T ag für Tag sitz’ ich in der Bibliothek, studiere Stellenanzeigen oder verteile CVs. Und obwohl meinen Platz in der Red Box der SL ziemlich lieb gewonnen habe, musste ich doch irgendwann mal raus. Nach zwei Wochen erfolgloser Jobsuche, hatte ich deshalb beschlossen, es sei an der Zeit Campen zu fahren. Wozu sonst schleppe ich Zelt, Schlafsack und Isomatte mit mir durch Australien. Bei der Örtlichkeit fiel meine Wahl auf North Stradbroke Island oder Straddie, wie es die Einheimischen nennen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen lies es sich mit Zug, Bus und Fähre gut erreichen und zum Anderen war es die billigste Möglichkeit mal Seeluft zu schnuppern.
Nachdem ich vergangenen Dienstag damit verbracht hatte, alles für meinen Aufenthalt zu planen und zu einzukaufen, bin ich am folgenden Morgen dann zeitig aufgestanden, um meine zwei Tage Eiland voll auskosten zu können. Wie so üblich bei mir, bin ich trotzdem auf die letzte Minute zum Bahnhof gespurtet — mit vollgepacktem Rucksack versteht sich.

Glücklicherweise hab ich den Zug nach Cleveland aber noch rechtzeitig erwischt. Dort angekommen ging es dann mit der Fähre weiter nach Dunwich, einem der drei Orte auf der Insel. Schon bei der Überfahrt wurde mir klar, dass das Wetter diesmal nicht auf meiner Seite war. Bedrohlich dunkle Wolken zogen über die Moreton Bucht hinweg und ab und an bekam ich auch ein paar Tropfen ab. Als ich schließlich im Bus über die Insel Richtung Point Lookout fuhr, entledigten sich die Wolken vollends ihrer Ladung. Mich störte das herzlich wenig, denn auch so ein Tag Unwetter hat seinen Charme. Zumal ich eh nicht vor hatte, am Strand rum zu lümmeln. Vielmehr war mein Trip als Wanderausflug geplant.

Deswegen folgte ich, an meinem Zielort angekommen, zunächst dem „George Trail“. Dieser führt zum östlichsten Punkt Queenslands. Von hier aus hat man mit etwas Glück die Möglichkeit Wale zu beobachten. Und tatsächlich, kaum am Pazifik angelangt, vernahm ich das typisch schnaufende Geräusch eines Meeressäugers. Weit und breit war jedoch kein markantes Rückenprofil auszumachen. Es dauerte etwas bis ich begriff, dass das Geräusch von der Felsformation vor mir ausging. Die heran rollende Brandung mündet hier in eine Felsspalte und wird dabei nach oben gedrückt. Dabei entsteht eben jener Laut, der dem „Whale Rock“ seinen Namen verlieh.
Nachdem ich hier meine Butterbrote vertilgt hatte, ging es weiter entlang der Küste Richtung Amity. Obwohl ein Großteil North Stradbroke Islands durch die Sandminen seiner natürlichen Flora und Fauna beraubt wurde, finden sich im nördlichen Bereich noch urige Wälder.

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Kleinere Trails führen immer entlang der Küste. Hier und da gibt es Plattformen um Wale zu beobachten, auch Schildkröten und Rochen soll man in mancher Bucht sehen. Mir blieben diese jedoch verborgen. Nachdem ich einige Kilometer zurück gelegt hatte, kam ich am frühen Nachmittag an der einzigen Jugendherberge der Insel an. Da meine Karte etwas ungenau war, wollte ich mich erkundigen, wie ich am besten zu dem von mir erwählten Zeltplatz käme. Die freundliche Dame am Empfang erklärte mir, dass ich dort aber nur mit einem 4WD (Four Wheel Drive = Allradantrieb) hinkäme. Komisch dachte ich mir, denn wo man mit vier Rädern hinkommt, schafft man es erst recht mit zwei Beinen.

Möglich, dass die gute Frau mir auch einfach nur davon abraten wollte zwei, drei Stunden vor Sonnenuntergang noch 10 Kilometer

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zu laufen. Kurz zögerte ich, da die Gemütlichkeit des Hostels schon verlockend war. Zumal meine Schultern schon jetzt die Last des Rucksacks beklagten. „Nichts da!“ dachte ich mir „Du bist zum Zelten gekommen, dann wird auch gezeltet.“
So stöpselte ich mir ne freundliche Musik ins Ohr und marschierte los. Glücklicherweise war meine bescheidene Touristenkarte völlig ausreichend. Anderthalb Stunden brauchte ich, um meinen Rastplatz am „Flinders Beach“ zu erreichen. Dieser war jedoch völlig verwaist. Nur ein nettes Plumpsklo und einen Wasserhahn gab es. Schnell hatte ich das Zelt aufgestellt und ein paar Äste und Zweige aufgetrieben. Als schließlich die Nacht hereinbrach, brannte mein kleines Feuerchen und ich genehmigte mir ganz profane „Baked Beans“ und Thunfisch aus der Dose. Trotzdem ich nicht zum ersten Mal im Freien schlafe, ist die erste Stunde allein im Dunkeln immer komisch. Jedes neue Geräusch lässt einen misstrauisch in die Nacht starren. Aber irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt und verbrachte den Rest des Abends damit, dem flackernden Licht meine Aufmerksamkeit zu schenken. Das einzige, was nicht ganz in die Lagerfeuerromantik passte, war mein Notebook. Aber so ist das heutzutage, wenn man sein Buch nur noch elektronisch mit sich herumschleppt 🙂

Der nächste Morgen sollte eine kleine Überraschung parat haben. Etwas verschlafen war ich dabei meine sieben Sachen zu packen, als hinter mir etwas raschelte. Und siehe da, wer guckt mich an? Ein einsames braunes Känguru. Genüsslich kaute es an einem Grasbüschel. Ich schnappte schnell die Kamera, schraubte das Tele drauf und machte mich behutsam auf die Pirsch. Aber wie ich feststellen musste, lässt sich so ein hüpfendes Beuteltier nicht so leicht beim Frühstück stören. Ohne Probleme konnte ich auf wenige Meter heran. Ich glaube mir war das unangenehmer als meinem pelzigen Freund, da dieser mich aufgerichtet um einige Zentimeter überragte. Nach einer Viertel Stunde hopste er dann doch von dannen und auch ich setze meinen Trip fort.
Genug vom Wald, lief ich am Strand entlang. Die Sonne war so freundlich, sich für einige Stunden zu zeigen und mir die Möglichkeit für ein Bad im Ozean zu geben. Anschließend ging es bis Amity. Der verschlafene Ort bot ausser einer Bushaltestelle, einem Grillplatz und einem General Store nicht viel. Die ursprüngliche Idee, noch zu einem kleinen Nationalpark zu fahren verwarf ich, als ich auf den Busplan schaute. In zwei Stunden sollte der nächste kommen. Also kaufte ich mir ne Coke, grillte mir ein Sandwich und schlenderte noch etwas durch den Ort. Von der Wanderung etwas erschöpft beschloss ich, den Tag im australischen Sinne ausklingen zu lassen und einfach mal zu entspannen. Also setze ich mich ans Wasser, las noch ne Seite und fuhr dann so wie ich gekommen war wieder zurück nach Brisbane.