Am ersten Morgen meines Cowboylebens wachte ich kurz vor sechs auf. Trotz der zwei Heizradiatoren hatten sich die Räume über Nacht merklich abgekühlt. Mit Jacke und Wollmütze saß ich am Tisch meiner kleinen Küche und schlürfte eine Tasse Instantkaffee. Als ich vor die Tür trat, lagen die Wiesen in dickem Nebel und von fern hörte ich das nahende Motorengeräusch eines Wagens. Eric, einer der Mitarbeiter, holte mich ab und gemeinsam fuhren wir zum Hauptgebäude der Farm.
Meine erste Aufgabe bestand darin ein paar Zaunteile von A nach B zu bringen. Anschließend ging es mit den anderen Backpackern
Miriam, Rachelle und James daran, die Ställe aus zu misten. Letzteres sollte meine tägliche Morgenroutine werden.

Nachdem wir das erledigt hatten, mussten Bullen in die Yards und zur Waage getrieben werden. Alles zu Fuß versteht sich. Anfangs ist einem dabei schon etwas mulmig, da man nur mit einem Plastikrohr bewaffnet zwischen zwei dutzend Rindern im Schlamm umher watet. Glücklicherweise haben die jedoch mehr Respekt vor einem als man annehmen sollte. Brüllend und Pfeifend verging so der Tag recht schnell. Auch die folgenden verliefen ähnlich, mit einer Ausnahme: Dauerregen. Das hat den netten Nebeneffekt, dass man bis auf die Knochen durchnässt ist. Hinzu kommt, dass die Rinderscheiße in einem wunderschönen Bogen quer durch die Luft fliegt, wenn sich die Herde in Bewegung setzt. Dementsprechend sah ich abends wunderbar braun gesprenkelt aus. Aus dem Vorhaben am Sonntag Waschtag zu machen wurde leider nix, denn entgegen der ursprünglichen Abmachung musste ich wieder raus und helfen.

Glücklicherweise, besserte sich das Wetter und auch unser Aufgabenfeld erweiterte sich. Auf der Rinderfarm werden unter anderem Zuchtbullen gehalten. Diese müssen für den großen Verkauf Ende August katalogisiert werden. Das heißt von jedem Tier sollte ein Foto in immer der gleichen Pose erstellt werden. Wie bei jedem Shooting, müssen die Modelle jedoch vorher chic gemacht werden. Das heißt gewaschen, geföhnt, gekämmt und ja frisiert und mit Haarspray auf Hochglanz poliert werden.
Aber stellt euch das jetzt nicht so nett vor. Um die Bullen unter Kontrolle zu halten, wird jedem ein Zaumzeug angelegt. Dazu werden sie in ihren Gattern fixiert und man versucht mit einem Haken den Nasenring zu packen zu bekommen. Dann wird ein Karabiner samt Seil eingeklickt und das Zaumzeug übergestreift. Das kann schon mal ein Geduldsspiel sein, finden die Tiere das doch eher unangenehm und weigern sich partout still zu halten. Nachdem sowohl Cowboy als auch Kuh schon ein wenig genervt sind, müssen die Viecher zur Reinigungsstation gebracht werden. Dabei kommt man den Hinterläufen bedrohlich nahe. Je nach Gemüt des Rinds kommt es schon mal vor, dass man dabei den ein oder anderen Tritt kassiert. Gerne ziehen einen wild gewordene Bullen auch quer durch die Halle, wenn

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man versucht das Zaumzeug nicht aus den Händen zu verlieren. Die faulen Tiere hingegen bewegen sich erst gar nicht vom Fleck, sodass es schon mal vorkommt, dass drei Leute am Hinterteil schieben, während einer vorne kräftig am Nasenring zieht. Hier ein Tipp für den lieben Leser daheim, der seinen Bullen mal dazu bringen will sich vorwärts zu bewegen. Einfach am Schwanz packen, kräftig eindrehen und drücken. Das soll helfen.

Das Säubern selbst gleicht dann einer Autowäsche. Mit Hochdruckreinigern wird abwechselnd Wasser und Schaum aufgetragen und mit einem Kamm auch der Letzte Rest Kot vom Hintern gekratzt. Mit einem Heißluftgebläse werden die Tiere anschließend getrocknet, das Rückenfell getrimmt, Haarspray aufgetragen und fertig!
Wie aber fotografiert man so ein Rind? Dazu wird es von drei Leuten auf die Weide getrieben, wobei einer den Fotografen mimt. Die anderen versuchen durch lustige Gesten und Geräusche (muhen und hüpfen haben sich hier bewährt) den Bullen zu positionieren. Wichtig dabei ist die korrekte Beinstellung und Kopfpose. Der Bulle wird solange von den beiden Helfern hin und her getrieben, bis alles passt. Das kann schon mal eine halbe Stunde pro Tier dauern. Schön ist es dann, wenn alles passt und plötzlich der Akku der Kamera streikt.
Damit wir nicht am nächsten Tag die übrig gebliebenen Bullen wieder waschen mussten, half ich also mit meiner Kamera aus und wurde sogleich als Fotograf eingespannt. So verbrachte ich auch meinen zweiten Sonntag damit, auf der Weide zu stehen, schließlich musste die Deadline für den Druck eingehalten werden.
Meine erste freie Zeit hatte ich dann nach 17 Tagen. Was man so in seiner Freizeit auf einer Farm anstellt? Das werde ich euch im nächsten Post berichten.