Der wilde Westen Tasmaniens liegt vor mir. Endlose Wälder, Berge und Seen. Sechs Tage lang geht es von Hobart Richtung Strahan. Jeder Meter kostet nun Kraft. Es kommt mir vor als hätte diese Insel keine graden Straßen. Die ersten 80 km zum Mt. Field National Park gesellt sich dann noch Gegenwind hinzu. Immer wieder geht es bergauf und bergab, Kurve um Kurve. Manchmal fluchend, manchmal flehend trete ich unaufhörlich in die Pedale.
Die erste Nacht verbringe ich auf einem wunderschönen Zeltplatz direkt im Park. Nahe am Fluss schlage ich mein Lager auf und finde auch sofort Gesellschaft. Ein paar Deutsche haben die Plätze neben mir mit ihren Campervans belegt und man kommt ins Gespräch. Gemeinsam wird Abendbrot gekocht und sich händeringend gegen die kleinen Opossums gewehrt. Die sind hier so an den Menschen gewöhnt, dass sie sogar hinter mir auf den Tisch springen und mir das Brot vom Teller stibitzen. Also bringen wir vorsorglich lieber alles ins Zelt und machen uns nach Einbruch der Nacht noch auf Glühwürmchentour.

Diese kann man hier im Regenwald auch außerhalb von Höhlen beobachten. Dazu muss man allerdings alle Taschenlampen ausschalten und warten bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. An einem Handlauf kann man sich dann vorsichtig den Waldpfad bis zu einem Wasserfall entlang tasten, während links und rechts kleine Pünktchen an den Felswänden glimmen.
Am nächsten Tag erkunden wir nach einem gemütlichen Frühstück gemeinsam die Tall Trees. Diese Eukalyptusart zählt neben den Mammutbäumen zu den höchsten Bäumen auf unserem Planeten. Am Nachmittag geht es dann noch lockere 30 km Richtung Westen. Im Sonnenuntergang erreiche ich einen kleinen kostenlosen Campingplatz am Maedowbank Lake. Auch hier treffe ich wieder auf ein junges Pärchen aus Deutschland, die bereits 17000 km in ihrem Bus zurück gelegt haben. Da es keine Dusche gibt, springe ich erst mal in den See. Anschließend koche ich Pasta und bei Lagerfeuer und Gitarrenmusik lassen wir gemeinsam den Abend ausklingen.

Der dritte Tag hat es in sich. Es geht hinauf in die Berge. Bis auf über 800 Höhenmeter werde ich heute klettern. Die ersten Kilometer starte ich mit nettem Nieselregen und mache schon nach einer Stunde halt in Ouse. Hier tanke ich noch einmal Vorräte auf, denn in den nächsten Tage sind Siedlungen auf meiner Route die Seltenheit. Immer wieder geht es bergauf und bergab, sodass ich am Ende weit mehr

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als nur 800 Höhenmeter erklommen habe. In Tarraleah kann ich zum Glück Wasser auftanken. Das habe ich auch bitter nötig. Denn während der schweißtreibenden Anstiege trinke ich locker mehr als drei Liter am Tag. Die Nacht verbringe ich am Lake Binney und dort gibt es weder Menschen, noch Toiletten oder sonstige Annehmlichkeiten. Dafür habe ich den wunderschönen See ganz für mich allein. Naja, ausgenommen Kuschelhase Felix natürlich, der auf meiner Reise oft die einzige Begleitung ist…
Ansonsten verbringe ich auch am Stunde für Stunde allein im Sattel. Nur ab und an werde ich von den entgegenkommenden Autofahrern gegrüßt, manche recken mir den Daumen entgegen – das macht Mut. Denn tagsüber gibt es auf meinen Strecken keine einzige Siedlung. In den Vier Tagen, die ich von Ouse bis nach Strahan brauche, bin ich durch drei Orte gekommen, von dem der heutige Derwent Bridge nur aus einem Hotel, einem Visitor Center, Campingplatz und einer Tankstelle besteht. Auch das Handynetz hat sich seit Ouse verabschiedet. Und so hat man viel Zeit nachzudenken. Oft fragt man sich warum man sich das eigentlich antut. Von 365 Tagen im Jahr, regnet es hier rund 300 und das bekomme ich heute wiedermal zu spüren. Der Nieselregen prasselt auf mich herab und der Wind treibt die Feuchtigkeit in alle Winkel. Zum Glück geht es nur 40 km zum Lake St. Claire und dort komme ich am Mittag völlig durchnässt an. Ihr könnt euch gut vorstellen, wie ich mich da über das Kaminfeuer in dem kleinen Hostel gefreut habe. Die geplante Wanderung am See tausche ich dann auch gerne gegen das gemeinsame Klamottenwaschen mit den Belgiern Hans und Lotte ein. Die beiden haben in den letzten acht Tagen den Overlander bezwungen. Einen Track vom Mt. Cradle im Norden des Nationalparks bis zum Lake St. Clair im Süden. Dabei ist ihnen das Essen ausgegangen und so spendiere ich zur Feier des Tages eine Tüte Reis…
Während die beiden am nächsten Morgen Richtung Hobart weiter trampen geht es für mich zum Lake Burbury kurz vor der nächst größeren Stadt Queenstown. Auf der 75 km langen Strecke durchquere ich über 50 km des Gorden-River-Nationalparks.

Es ist eine komische Atomosphäre. Die Straße schlängelt sich zwischen Wiesen und Bäumen entlang. Ab und an ragen aus dem Dunst die Gipfel der umliegenden Berge empor und immer wieder regnet es in Strömen. Trotzdem versuche ich mir die Laune nicht vermiesen zu lassen. Hier und da mache ich eine Pause um den Regenwald, mit seinen Farnen und Wasserfällen zu erkunden. Lange halte ich aber nicht durch, zu kalt ist es ohne Bewegung. Am Abend erreiche ich schließlich meinen Zeltplatz zwanzig Kilometer vor Queenstown. Ich bin der einzige

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Gast. Dafür bekomme ich sogar ein kostenloses Bier vom Platzwart. Damit setze ich mich an die Bootsrampe und bin überwältigt von dem spektakulären Anblick. Hoch über dem See ragen die Gipfel schroffer Berge und die untergehende Sonne taucht alles in ein fahles blaues Licht. So hatte ich mir Tasmanien vorgestellt. Trotz der Kälte lasse ich es mir nicht nehmen auch hier zu baden. Befreit von Schweiß und Sonnencreme schlümpfe ich in meine lange Unterwäsche und zieh noch eine zweite Schicht drüber. Heilfroh meine Mütze dabei zu haben, mache ich mir noch einen Tee, bearbeite ein paar Bilder und falle anschließend todmüde ins Bett.
Es ist der sechste Tag und ehrlich zu sein mögen meine Beine nicht mehr aufs Rad und mein Hintern erst recht nicht. Aber ich beiße die Zähne zusammen. Nach einem Anständigen Frühstück mit Haferflocken und Käsetost, gilt es die letzte Etappe zu überwinden. Es geht in die Bergbaustadt Queenstown. Und dass hier nach Gold gegraben wurde sieht man. Die einst bewaldeten Hügel sind karg und überall türmen sich Halden auf. Eine kurvige Straße führt hinab ins Tal. Ursprünglich war mein Plan hier meine Vorräte auf zu füllen und dann weiter nach Strahan mit Eisenbahn zu fahren. Die historische Bahn führt quer durch die Wildnis, aber ist zu meinem Unglück leider momentan außer Betrieb. Und so bleibt mir nichts anderes übrig, als auch noch die letzten 40 km aus eigener Power zurück zu legen – zum Glück. In der Abendsonne ragt neben mir der Gipfel des 1446m hohen Frenchmans Cap auf. Ein wunderbarer Anblick, während ich dem Ozean immer näher komme.
Für den Abend gönne ich mir dann ein Hostel. Und wieder einmal habe ich Glück. Eine Reisegruppe fährt zum Ocean Beach. Ich schließe mich ihnen an und so endet der Tag, der im Nebel an einem Bergsee begann im Sonnenuntergang am Ozean. Der Sonntag ist als Ruhetag geplant, denn es liegt schon die nächste Etappe vor mir: Cradle Mountain wartet. Doch davon beim nächsten mal….

Liebe Grüße

Felix