Nachdem ich den wilden Westen bezwungen hatte, brauchte ich erst mal einen Tag Ruhe. Fast eine Woche nur auf dem Rad zehren eben doch ein wenig an den physischen und psychischen Reserven. So drehte ich eine Runde durch das beschauliche Touristenstädtchen Strahan, besuchte die örtliche Sägemühle und genoss es am Abend einfach mal fern zu schauen. Und eine Pause war auch gut. Denn noch stand das härteste Stück Straße erst bevor.
Am Folgetag ging es zunächst immer am Ozean entlang. Nördlich der Stadt liegen die Henty Dunes, bis zu 30 Meter hohe Wanderdünen, die sich an der Küste entlangziehen. Hier habe ich eine kurze Rast gemacht um schließlich die restlichen 40 km durch hügeliges Waldland zu fahren. Alles in allem ein ziemlicher Transittag, der aber eine Postkartenansicht nach der anderen bot und seinen Ausklang an einem kleinen kostenlosen Campingplatz kurz vor Rosebery fand. Der Ort selbst ist wenig spektakulär und lässt sich wohl am besten mit den Worten der wehrten Frau in der Touristeninformation beschreiben. Die antwortete auf die Frage was es hier zu sehen gäbe nur schlicht: „This is Rosbery“ 🙂
Am zweiten Tag wartete dann die Königsetappe meiner Tour auf mich. Es ging hinauf zum Cradle Mountain. Dem Beginn des Overland Tracks und wohl einem der landschaftlich schönsten Nationalparks. Doch bis dahin trennten mich 75 km und über 1000 Höhenmeter. Es gibt wohl keine grade Straße hier in Tasmanien. So kommt es mir zumindest vor, wenn ich mich in den engen Serpentinen bergauf und bergab meinem Ziel entgegen schlängle. Immer wieder wurde ich dabei von großen Lastwagen überholt, denen ich bestimmt schon auf die Nerven ging. Jedoch muss ich die Fahrer hier mal loben. Keiner, der gedrängelt hätte, keiner der nicht im großen Bogen überholt hat. Einer sagte mir sogar, dass er vorsichtshalber schonmal die Kollegen über Funk von mir in Kenntnis gesetzt hat.
Neben dem Verkehr bot dieser Tag vor allem eines – ein Ritt durch vier Jahreszeiten. Es begann mit Sonne und angenehmen 20 Grad. Schlug dann in Schauer um, die sich in Dauerregen wandelten. Auf dem 930m hohen Pass der Cradle Mountain Road war die Temperatur unter 10 Grad gesunken, begleitet von dickem Nebel. Der hörte erst auf, als kurz vor Ende zu hageln begann. Schneegriesel begleitete mich den Rest des Weges. Am Ende spürte ich weder Füße noch Finger und Felix hatte schon ein steif gefrorenes Pummelschwänzchen. Da fand sogar er es nicht mehr lustig, dass wir draußen vor der Rezeption des Campingplatzes warten mussten, weil die nette Dame so spät nur einen Gast auf einmal hinein lies. Aber ich war nicht der einzige der so verrückt war, hier hinauf zu Radeln. Zwei weitere Drahteselreiter freuten sich genauso selig über eine heiße Dusche wie ich. Gemeinsam saßen wir dann beim Abendbrot und plauderten über die Sorgen und Nöte von Fahrradnomaden.
Am nächsten Tag ging es mit den beiden im via Bus Shuttle in National Park. Trotz grauer Wolken zeigte sich die alpine Landschaft von ihrer imposanten Seite. Neben den Gräsern und Mosen, sah man hier vor allem die Pencil Pine. Einen Baum der bis zu 2000 Jahre alt werden kann. Auch einige tote Exemplare waren darunter. Wie uns der Busfahrer erklärte seien diese verdorrt. Wir konnten uns das bei dem ganzen Regen kaum vorstellen, aber der karge Boden speichert das Wasser kaum. So reichen zwei trockene Sommer, um die Pflanzen absterben zu lassen. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir den Dove Lake. Über dem malersichen See, thront der mehr als zweitausend Meter hohe Gipfel des Cradle Mountain. Gerne hätte ich es bis hinauf geschafft. Aber nach dem gestrigen Tag gaben wir uns mit einer zweistündigen Rundwanderung zufrieden. Lieber entspannte wir uns anschließend bei einem Kaffee und Schokolade.

 

 

Am nächsten Tag trennte ich mich wieder von den beiden um dem Ende meiner Tour entgegen zu Rollen. Bevor es jedoch wieder nach Devonport ging, machte ich Zwischenstopp in einer kleinen Stadt namens Sheffield. Der kleine Ort wirkte auf mich zunächst weniger interessant. Bis ich an einer Häuserwand eine interessante Malerei entdeckte. Und dann noch eine und noch eine. Im der Touristeninfo hackte ich nach und fand her aus, dass die Stadt von einigen Jahren kurz vor dem Aussterben war. Ursprünglich lebten hier viele Arbeiter, die am Bau der Straße für den Cradle und die angrenzenden Stauseen mitwirkten. Nachdem die Projekte fertiggestellt waren, sank die Einwohnerzahl dramatisch. Um die Stadt zu retten begann man Maler mit der Verschönerung der Fassaden zu beauftragen und ein Kunstfestival wurde ins Leben gerufen. So bekam die Stadt ein neues Gesicht und neue Touristen. Irgendwie gefiel es mir hier so gut, dass ich beschloss zu bleiben. Nur ein Zeltplatz gab es nicht. So beschloss ich kurzerhand im Stadtpark zu nächtigen. Um genau zu sein in einer kleinen Lock auf dem Kinderspielplatz. Sogar ein Toiletten und ein Barbecue gab es hie – perfekt.
Am nächsten Morgen begrüsste mich sogar die Reinigungskraft, wünschte mir einen guten Morgen und putzte den Grill für mich. Nach einem Kaffee beim Bäcker machte ich mich auf nach Devonport, von wo aus am nächsten Morgen mein Bus gehen würde. Dieser brachte mich in wenigen Stunden zurück nach Hobart. Eine Strecke, für die ich fast zwei Wochen geradelt war.
Am Folgetag lag dann die letzte Etappe meiner Reise an. Ein letzter Anstieg auf den Hausberg von Hobart, den Mount Wellington mit seinen 1230 m. Am Ende schien sich mir die Insel noch einmal von ihrer schönsten Seite zeigen zu wollen. Nach zwei Stunden bergauf bot sich mir bei klarem Himmel ein grandioser Rundblick. Ich sah Bichino an der Ostküste, Bruni Island im Süden und konnte meinen

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Weg in Richtung Westküste nachvollziehen. So konnte ich den letzten Monat mit seinen 1100 geradelten Kilometern Revue passieren lassen, um schließlich mit einer Gruppe Mountainbiker über verschlungene Trails ins Tal zu sausen. Am Abend wurde Muli verpackt und anschließend zauberte mir Aname, eine freundliche Japanerin, noch ein traditionelles Essen ihrer Heimat. Ein wahrlich runder Abschluss für ein doch durchwachsenes Abendteuer. Und das nächste Stand schon bevor – Neuseeland! Wie es mir dort erging erfahrt ihr dann im nächsten Post.

Liebe Grüße

Felix