„Tue nie etwas halb, sonst verlierst Du mehr, als Du je wieder einholen kannst.“

– Stanislav Jerzy Lec

Wenn man anfängt zu fotografieren, dann zunächst alles, was einem vor die Linse kommt. Es ist eine Suche nach dem eigenen Stil. Und wenn man danach strebt, sich stetig zu verbessern, so bleibt einem irgendwann nichts übrig, als sich zu beschränken. Deshalb habe ich mein Portfolio seit dem letzten Update auf zwei  Bereiche reduziert – Landschaft und Portraits. Und eigentlich ist mir selbst das noch zu viel. Da ich aber weder den einen noch den anderen Bereich missen möchte, werde ich über kurz oder lang nicht umhin kommen, beides miteinander zu verbinden. Wie genau das aussehen wird, kann ich euch hoffentlich schon bald präsentieren.

Noch jedoch, ist es ein wenig zu kalt für das was ich plane. Und so habe ich, um meine etwas eingerosteten Fertigkeiten im Bereich der sinnlichen Portraitfotografie wieder in Schwung zu bringen, ein Homeshooting mit der bezaubernden Annie gehabt. Wir hatten bereits schon einmal das Vergnügen und dank ihrer Erfahrung in dem Bereich, war das Arbeiten eine wahre Freude. Ein solches Shooting hat stets eine sehr intime Atmosphäre und man kommt der portraitierten Person sehr nah. Und genau das ist es was mich an dieser Art der Fotografie reizt. Es ermöglicht es sich auf das Wesentliche zu Reduzieren und sich auf die Persönlichkeit seines Gegenübers einzulassen. Ich möchte nicht einfach reine Nacktheit abbilden, sondern durch das weglassen all dessen was ablenkt den Fokus auf die Person lenken.

Natürlich wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass mich die vorhandene Erotik völlig kalt lassen würden. Aber ich möchte sie nicht zum reinen Selbstzweck einsetzen, sondern als unterstützendes Element. Und ab und an hoffe ich, gelingt mir das auch.

Ich habe jedoch auch gemerkt, dass es noch viel Luft nach oben gibt. Deshalb habe ich beschlossen, dieses Jahr zum ersten Mal an einem Workshop teilzunehmen.  Das widerstrebt zwar ein wenig meinem Stolz als Autodidakt, aber gerade von dem Austausch mit Gleichgesinnten und dem Arbeiten mit professionellen Modellen erhoffe ich mir Entwicklungsschub sowohl in kreativer, als auch in technischer Hinsicht.

Entdeckt habe ich den Sinner & Saint Workshop von Sacha Leyendecker auf Facebook.

Ein ganz besonderes Highlight hierbei ist, dass zwei meiner Lieblingsmodelle dabei die Hauptrolle spielen – Iris Reimer und Bernadette Kaspar. Schaut einfach mal rein. Mich hat es so sehr begeistert, dass ich einer der ersten war, die sich angemeldet haben. Im Juni gehts los. Ihr dürft also gespannt sein.

Grüße,

 Felix